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Abfrage TMIL Abfrage TMIL zur Bedürftigkeit nach Liquiditätshilfe zur Bedürftigkeit nach Liquiditätshilfe

Foto: TBV

Information

7. August 2018

Abfrage des TMIL zur Bedürftigkeit nach Liquiditätshilfe

Angesichts der angespannten Situation durch Hitze und Trockenheit in einzelnen Regionen sowie der zunehmenden Forderung nach Liquiditätshilfen, startet das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) heute, 7. August, mit seinen Landwirtschaftsämtern (LWA) eine Abfrage bei den Landwirtschaftsbetrieben. Die Abfrage dient zur Ermittlung der Bedürftigkeit nach Liquiditätshilfe, um das Ausmaß an finanziellen Mittel abschätzen zu können. Der Thüringer Bauernverband fordert nachdrücklich alle Landwirte auf, daran teilzunehmen und die Unterlagen per Telefax oder auf dem Postweg an das Landwirtschaftsamt, in dessen Zuständigkeitsbereich der Betriebssitz des Unternehmens liegt, bis zum 13. August zu übermitteln. Der Erhebungsbogen (Excel- oder PDF-Datei) einschließlich der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärungen ist zu finden unter: https://www.thueringen.de/th9/tmil/lawi/bf_duerre2018/index.aspx. Bitte achten Sie auf die Informationen Ihres zuständigen LWA und melden Sie Ihre Bedürftigkeit. Die Befragungsergebnisse sind nach Aussage des TMIL unabdingbar für eine Entscheidungsfindung von Bund und Land.            

 

Kontakt:  

Anja Nußbaum

Referentin für Agrarpolitik, Pflanzenbau und Erneuerbare Energien

Thüringer Bauernverband e. V.

Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt

Telefon:           +49 361 262 532 06

Mobil:             +49 151 552 789 04

Fax:                 +49 361 262 532 25

E-Mail:            anja.nussbaum@tbv-erfurt.de

Präsidium beriet am Spaalhaus

Das Präsidium des Thüringer Verbandes der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirkinhaber e.V. (TVJE) beriet am 02. Mai 2018 unter Leitung von Präsident Peter Leicht auf dem Gelände des Spaalhauses des Forstamtes Bad Berka. Ausgewertet wurde die Mitgliederversammlung von Mitte März auf der Messe in Erfurt. Entsprechend einer Anregung von Jagdgenossenschaften beschloss das Präsidium, die mitgroßer Mehrheit der Teilnehmer verabschiedete Beitragserhöhung bei Jagdgenossenschaften mit geringem Reinertrag in Härtefällen zu prüfen.

Zur Bildung eines „Schwarzwildkompetenzzentrums“ unter Verantwortung des Verbandes wurde kritisiert, dass die Zusage entsprechender finanzieller Mittel durch die Ministerien für Infrastruktur und Landwirtschaft sowie Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie trotz geleisteter Arbeiten durch den Verband bislang nicht eingehalten wurde.

Als neue Mitglieder im Verband wurden die Jagdgenossenschaften Heberndorf im Saale-Holzland-Kreis, Möckers im Landkreis Schmalkalden-Meiningen und Haselbach im Landkreis Greiz aufgenommen.

Werner Wühst – Freier Journalist und Autor

Fotos: Wühst

 

Das Präsidium tagte auf dem Gelände des Spaalhauses.

 

Das Spaalhaus wurde im 19. Jahrhundert als Unterkunft für Waldarbeiter und zur Aufbewahrung von Sämereien und Gerätschaften errichtet. Diesen Zweck erfüllt es teilweise noch heute.
Auf dem Boden des 1381 erstmals erwähnten und 1492 als wüst bezeichneten Dorfes Spaal wurde 1725 ein Vorwerk errichtet, es wurde 1910 verlassen und teilweise abgebrochen. Spaal galt als die höchstgelegene Ansiedlung im Herzogtum Sachsen-Altenburg und war bis zur Enteignung 1945 im Eigentum der Familie Henckel von Donnersmarck mit Sitz auf Schloss Hirschhügel in Kuhfraß. Der Platz am Spaalhaus ist ein beliebtes Ziel von Wandergruppen. Etwa 500 m östlich steht der Wolfstein. Überliefert ist, dass ein Wolf im nahen Engerda ein Kind aus der vor einem Haus stehenden Badewanne geraubt und im Wald gefressen habe.

 

Hinweis: Weitere Informationen unter Tel. 036695 21478 (Autor) oder 0361 26253250 (Geschäftsstelle TVJE). Die Fotos sind unter Quellenangabe honorarfrei medial verwendbar.  

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