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Vorbeugung vor der Tierseuche Afrikanische Schweinepest

Schwarzwild-Kompetenzzentrum Thüringen informiert

Die ASP-Aufwandspauschalen-Jagd werden auch im Jahr 2020 weiter ausgezahlt.

Seit dem Jahr 2014 tritt die ASP im Baltikum, seit 2017 in Polen und zeitweise in Tschechien, seit 2018 in Belgien, Bulgarien, Rumänien und Ungarn auf. Seit dem Ausbruch im westlichen Polen, unweit der brandenburgisch-sächsischen Grenze, ist die Gefahr einer Einschleppung der Tierseuche nach Deutschland enorm gestiegen. Über weite Strecken wird die ASP überwiegend durch den Menschen verbreitet, die nicht achtsam mit infizierten Tieren oder daraus gewonnen Lebensmitteln umgehen. Nach Einschätzung der Seuchenexperten ist die Gefahr eines Eintrags in Thüringer Wildschweinbestände deutlich größer, als die Gefahr einer Einschleppung in Hausschweinbestände. Beides gilt es jedoch zu verhindern.

Zum Schutz des Wildes und der Jagd, sowie zur Wahrung der Belange der Land- und Forstwirtschaft, ist das Risiko des Ausbrechens der ASP durch die Reduktion der Wildschweinbestände zu verringern. Damit wird zugleich die Chance einen Seuchenausbruch zu bekämpfen und die Seuche wieder zu tilgen, so wie die tschechischen Veterinäre und Waidgenossen es erfolgreich praktizierten, immens erhöht.

Für die Auszahlung der ASP-Aufwandspauschalen-Jagd wurden für das Jahr 2020 wieder finanzielle Mittel vom Freistaat bereitgestellt. Weiterhin wird die Arbeit des Schwarzwild-Kompetenzzentrums Thüringen für die Umsetzung jagdlicher Maßnahmen zur Vorbeugung vor der ASP aus diesen Mitteln finanziert. Jagdausübungsberechtigte und Jagdhundeführer können mit dem im Internet abrufbaren Formularen, sowie den in Kopie einzureichenden Unterlagen eine Aufwandsentschädigung beantragen. Festbeträge in Höhe von 25€ werden erstattet je erlegter Sau und jeden Jagdhundeeinsatz im Rahmen jagdbezirksübergreifender Drück- und Treibjagden auf Wildschweine. Die Anträge werden von der Bearbeitungsstelle im Thüringer Forstamt Sondershausen geprüft, die Aufwandspauschale im Anschluss auf das Konto des Antragstellers überwiesen. Auf eine korrekte Übermittlung sämtlicher Unterlagen ist zu achten. Die Kopie des Jagdscheins muss neben der Jagdscheinnummer und der Meldeadresse des Jagdscheininhabers auch den aktuellen Stempel der letzten Verlängerung sowie die Eintragung des Jagdbezirks in dem die Jagdausübung zusteht, enthalten. Im Zweifel sind das bis zu fünf Seiten des Jagdscheins die kopiert werden müssen! Fehlerhaft ausgefüllte, nicht unterschriebene oder im Nachweis unvollständige Begehren, können vom Forstamt Sondershausen nicht bearbeitet werden. Die Bearbeitung fehlerhafter Anträge, sowie die Information der Antragsteller ist aufgrund hoher Verwaltungskosten nicht möglich, die Mittel werden somit nicht ausgezahlt. Jedes Begehren ist gemäß den Fristen der Bekanntmachung im Original, persönlich unterzeichnet und VOLLSTÄNDIG mit allen Anlagen (Kopien) beim Forstamt Sondershausen (Possenallee 54, 99706 Sondershausen) postalisch einzureichen. Die Unterlagen werden in der Auszahlungsstelle nicht archiviert. Bei jeder neuen Antragstellung sind alle Unterlagen vollständig einzureichen. Nachfragen zur Auszahlung, insbesondere der Grund für eine Nichtauszahlung (etwa zwei Monate nach Stellen des Begehrens), können am Montag und Donnerstag von 13.00 bis 15.00 Uhr unter der Telefonnummer 03632-713970 gestellt werden. Die Abrechnungszyklen orientieren sich in bewährter Weise an den quartalsweisen Streckenmeldungen. Die Termine sind der Bekanntmachung zu entnehmen. Die Unterlagen können auf der Homepage des TMIL, der Landesforstanstalt ThüringenForst oder des Schwarzwild-Kompetenzzentrums Thüringen heruntergeladen werden. Weitere Informationen zur ASP, zu angebotenen Schulungen und sonstigen Teilhabemöglichkeiten (z.B. Zuschuss zum Erwerb einer Hundeschutzweste) können ebenfalls auf der Internetseite „Schwarzwild-Kompetenzzentrum.de“ eingesehen werden.

Andreas Brauer

Schwarzwild-Kompetenzzentrum Thüringen

 

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Zum Neujahrsgespräch Gedankenaustausch über aktuelle politische Themen

Das traditionelle Neujahrsgespräch des TVJE-Präsidiums mit Vertretern der im Thüringer Landtag vertretenen Parteien, des Fachministeriums und befreundeter Verbände, sowie mit kommunalen Politikern und der Wirtschaft fand am 07. Januar im südthüringischen Masserberg statt. TVJE-Präsident Peter Leicht betonte die Notwendigkeit des respektvollen Umgangs miteinander, auch bei Themen, bei denen der Verband im Interesse der Eigentümer kontroverse Meinungen vertritt. Als Beispiel nannte er den Beschluss, das „Grüne Band“ zum Nationalen Naturmonument zu erklären. Hierfür stehe auch das beschlossene Jagdgesetz, bei dem zwar nicht in allen Punkten die Vorschläge des TVJE berücksichtigt wurden, das aber als Kompromiss mitgetragen werde.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion um den Klimawandel informierte Leicht, dass der Verband gemeinsam mit dem Waldbesitzerverband, ThüringenForst und weiteren Interessierten einen Aktionstag mit Baumpflanzungen durchführen wird. Er erinnerte daran, dass er Mitte September Umweltstaatssekretär Möller Listen mit mehreren tausend Unterschriften von Eigentümern und Jagdgenossen für eine Begrenzung der Wolfspopulation in Thüringen übergeben habe. Leider habe er von der Ministerin nur eine schulmeisterlich abgefasste Antwort erhalten. Er betrachte dies als eine Missachtung der Jagdgenossen.

Präsident Leicht bedankte sich bei den Vertretern der Politik und sagte auch für die neue Legislaturperiode eine künftig gute Zusammenarbeit zu. Reserven gebe es noch in Fragen der Kommunikation.

Staatssekretär Dr. Klaus Sühl, der in den vergangenen Jahren  einen engen Kontakt zum TVJE hielt, bezeichnete die Arbeit der Verbände als großartiges Beispiel für Kontinuität und Verlässlichkeit über Jahrzehnte hinweg. Er äußerte sich u. a. zur drohenden Gefahr der Afrikanischen Schweinepest und versicherte, das Ministerium sei gut vorbereitet. Er dankte dem Landesjagdverband, dem Bauernverband und insbesondere dem TVJE, der die Schaffung des Schwarzwildkompetenzzentrums angeregt habe. Ein weiteres Thema, zu dem sich Sühl äußerte, war die schwierige Waldsituation.

Als Gäste waren auch die ehemaligen Landtagsabgeordneten Egon Primas (CDU) und Tilo Kummer (Linke) eingeladen. Beide hatten sich über viele Jahre für die Interessen der Eigentümer und die Unterstützung des Verbandes eingesetzt. Primas kritisierte, dass zahlreiche Jagdgenossenschaften in Landgemeinden aufgelöst würden und übergab Präsident Leicht entsprechende Unterlagen. Kummer bedauerte, dass erfahrene Politiker dem neuen Landtag nicht mehr angehörten. Zur umstrittenen Errichtung von Windkraftanlagen vertrat er den Standpunkt, dass die vorhandene Infrastruktur zur Einspeisung vorhanden sein müsse und die Menschen besser einzubeziehen seien. TVJE e.V.

Präsident Peter Leicht während der Begrüßung der Gäste

Präsident Peter Leicht während der Begrüßung der Gäste

Foto: König

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Werner Wühst

Freier Journalist und Autor

Seligenstädt Nr. 12

07554 Gera

Tel. 036695 21478

E-Mail: wuehst@t-online.de

 

 

Problem Wolf – Crawinkeler Gespräch ohne Annäherung

TVJE-Präsident Peter Leicht übergab an Umweltstaatssekretär Olaf Möller 5.330 Unterschriften von Jagdgenossen mit der Forderung zur Begrenzung der Wolfspopulation / Antrag von TBV, TVJE und Landesschafzuchtverband zur Entnahme der Ohrdrufer Wölfin bislang unbeantwortet / Wolfsrissgutachter Uwe Müller kündigte wegen Unstimmigkeiten

Auf einer Veranstaltung, zu der Heinz Bley, Jagdvorsteher und Ortsteilbürgermeister von Crawinkel, Landkreis Gotha,  Vorstände von Jagdgenossenschaften und Jagdpächter aus der Region um Ohrdruf am 16. September eingeladen hatte, übergab TVJE-Präsident Peter Leicht an Umweltstaatssekretär Olaf Möller (Grüne) Listen mit 5.330 Unterschriften von Jagdgenossenschaften mit der Forderung zur Begrenzung des Wolfspopulation in Thüringen. Die Initiative war von der Mitgliederversammlung des TVJE im Frühjahr ausgegangen. Leicht erklärte, die derzeitigen Maßnahmen dienten weder dazu, Nutztierverluste durch Übergriffe des Wolfes noch eine Verringerung des Jagdwertes zu verhindern.

Staatssekretär Möller und Fachexperten informierten in der Agrar GmbH Crawinkel, deren Geschäftsführer Bley ist, die etwa 50 Teilnehmer über den derzeitigen Stand des Wolfsgeschehens in Thüringen bzw. zum „Wolfsmonitoring“ (zuvor fand eine gesonderte Veranstaltung mit Schäfern statt). So sei durch Fotofallen nachgewiesen, dass die Ohrdrufer Wölfin zum zweiten Mal fünf hybride Jungtiere aufziehe. Sie stammten aus der Paarung mit einem Mitte April dieses Jahres erlegten Wolf aus der 2017 erfolgten ersten Paarung mit einem Labrador. Möller teilte mit, in der zurückliegenden Woche sei vom Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) die Genehmigung zur Entnahme der Jungtiere erfolgt.  Zu der 2014 aus dem Gebiet von Spremberg in der Lausitz eingewanderten Wölfin sei inzwischen durch erstmaligen Fotofallennachweis am 19. Mai ein weiterer Wolf, ein Rüde, hinzugekommen.

Schwerpunkt sei nach wie vor der Truppenübungsplatz Ohrdruf, der 4.000 ha umfasse und auf dem 39 der insgesamt 100 Fotofallen installiert seien. Das gesamte Streifgebiet betrage jedoch bis zu 20.000 ha. Von den zwischen Mai und September ausgewerteten 117 Aufnahmen mit 921 Fotos (meist Nachtaufnahmen) seien 840 auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes erfolgt.

In der weitgehend sachlich geführten Diskussion wurden die unterschiedlichen Standpunkte deutlich. Während mehrere Vertreter aus den Jagdgenossenschaften eine mangelhafte Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums kritisierten, verwies Möller auf die im Internet einsehbare Liste der Wolfsrisse und die mit dem Landesjagdverband getroffene Vereinbarung. Kritisiert wurde auch, dass mit dem Verweis von Behörden auf Risse durch wildernde Hunde vom Wolf abgelenkt werde, das Vertrauen in das Ministeriums wäre nicht mehr gegeben. Auch würden zu wenige Informationen über das Wolfsgeschehen außerhalb der Ohrdrufer Region erfolgten. Ein Vertreter des Landesjagdverbandes sprach von etwa 20 Wölfen in Thüringen.

Nicht erwähnt wurde, dass die EU mit Wirkung vom 31. Juli die Erweiterung des Wolfsgebietes von einem 30 km-Radius um Ohrdruf auf ganz Thüringen genehmigte. Auch die Förderungen wurden wesentlich verbessert (einschließlich präventiver Maßnahmen für die Weidehaltung von Rindern und Pferden). Zudem entfiel die bisher begrenzende de minimis-Regelung, wonach innerhalb von drei Jahren nur eine Höchstförderung von 20.000 Euro möglich war. Eine Entscheidung, die dem Veranstalter offensichtlich noch nicht bekannt war und die auch für seinen Betrieb eine finanzielle Hilfe darstellt. Durch nachgewiesene Wolfsrisse waren in der Agrar Crawinkel GmbH in einem relativ kurzen Zeitraum mehrere Fohlen und Kälber gerissen worden.

Keine Aussage konnte Staatssekretär Möller zur Entnahme der Ohrdrufer Wölfin treffen. Der Thüringer Bauernverband und der TVJE hatten am 31. Juli, unterstützt von fünf Agrarbetrieben, beim Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) einen Antrag auf „Entnahme der Wölfin GW267f aus der Natur“ gestellt. Es wurde lediglich mitgeteilt, dass eine Prüfung erfolge. TVJE-Geschäftsführer Detlef Sommer wies nochmals darauf hin, dass allein die hohe Anzahl der eindeutig nachgewiesen Risse durch die Wölfin diese als einen Problemwolf ausweise, für den auch nach dem Thüringer Wolfsmanagementplan eine Entnahme aus der Natur möglich sei.

Eine zusätzliche Brisanz erfuhr die Beratung durch die Anwesenheit von Uwe Müller als Mitglied des TBV. Der Mitarbeiter des TLUBN und in der Ohrdrufer Region von den Jagdgenossenschaften, Eigenjagdbezirkinhabern und Landwirten anerkannter Rissgutachter  hatte wenige Tage zuvor nach Unstimmigkeiten mit seinem Arbeitgeber und einem Fernsehbeitrag des mdr fristlos gekündigt (ihm war zuvor sein Handy und der Dientreiseauftrag als Rissgutachter entzogen worden). Vom Ministerium war dazu erklärt worden, es habe sich um eine Umstrukturierung gehandelt.

Fazit: So lobenswert die Initiative des Crawinkler Bürgermeisters, Jagdvorstehers und Landwirts Bley und die Notwendigkeit zum Austausch der jeweiligen Standpunkte ist, eine Annäherung fand nicht statt. Einer der Teilnehmer bemerkte am Schluss der Veranstaltung, was wohl die meisten der Anwesenden empfanden: es rumore in ihm. Eine Umschreibung dafür, dass der Staatssekretär wie auch seine Mitarbeiter auf die vorgebrachten Argumente der Teilnehmer nur unzureichend eingegangen waren.

Werner Wühst

Foto: TVJE-Präsident Peter Leicht (l.) überreicht Umweltstaatssekretär Olaf Möller die Listen mit mehr als 5.000 Unterschriften aus Jagdgenossenschaften zur Begrenzung der Wolfspopulation in Thüringen.

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17.09.2019, 20.00 Uhr
Text und Foto wurden für die Internetseite des TVJE verfasst. Eine weitere mediale Verwendung, auch auszugsweise , ist nicht gestattet. Rückfragen: 036695 21478.

Interessenverband wehrt sich gegen Jagdwertminderung

Neujahrsgespräch des Thüringer Verbandes der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirkinhaber (TVJE) mit Politikern und Verbandsspitzen in Altengönna

Der Thüringer Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirkinhaber (TVJE) hat zum Neujahrsgespräch am 8. Januar 2019 in Altengönna bei Jena auf die Wahrung der Interessen der Flächeneigentümer gedrängt. TVJE-Präsident Peter Leicht machte gegenüber der Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller (Die Linke), und Abgeordneten von im Thüringer Landtag vertretenen Parteien deutlich, dass überzogene Forderungen seitens des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz sowie von Natur- bzw. Tierschutzverbänden unvereinbar seien mit der Wahrung der Eigentumsrechte. Beispiele hierfür seien die erfolgten oder beabsichtigten gesetzlichen Regelungen zum Naturmonument „Grünes Band“ oder zum Naturschutzrecht. Für die Inhaber jagdbarer Flächen drohe letztlich eine Jagdwertminderung, die dem Erhalt weiter Teile der Kulturlandschaft sowie dem Naturschutz entgegen stehe.

Zur Bilanz des Verbandes im vergangenen Jahr gehört die Initiative zur Gründung eines Schwarzwild-Kompetenzentrums, das seit dem Herbst beim Thüringer Bauernverband angesiedelt ist und Maßnahmen zur Vorbeugung der drohenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) koordiniert. Ministerin Keller sprach dem Verband dafür ihre Anerkennung aus. Ein weiterer Schwerpunkt der Verbandsarbeit war die umfangreiche Schulungstätigkeit für die Mitglieder sowie weitere Interessierte u.a. zu Fragen des Jagdrechts. Leicht machte auf die notwendige staatliche Unterstützung der Landwirte wie auch der Waldbesitzer, von denen viele dem Verband angehören, aufmerksam. Durch die Trockenheit des vergangenen Sommers erlitten sie erhebliche wirtschaftliche Einbußen. Die Waldbesitzer seien darüber hinaus durch vom Borkenkäfer verursachte Schäden betroffen.

Zum Neujahrsgespräch, das in der Gönnataler Putenspezialitäten GmbH in Altengönna, die zu den führenden Betrieben der Thüringer Ernährungswirtschaft auch in der Wildfleischvermarktung gehört, stattfand, nahmen die Präsidenten des Landesjagdverbandes Steffen Liebig, des Thüringer Bauernverbandes Dr. Klaus Wagner, des Waldbesitzerverbandes Jörg Düring sowie weitere Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer teil.  Weitere Gäste waren der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Thies, Vizepräsident des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen, die Vorsitzenden der Landtagsausschüsse für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten sowie für Umwelt, Energie und Naturschutz, Egon Primas (CDU) und Tilo Kummer (Die Linke), und die Agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Dr. Johanna Scheringer-Wright. Die Thüringer Agrarverwaltung vertrat Dr. Ingo Zopf als kommissarischer Leiter der Abteilung Landwirtschaft, Markt, Ernährung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft, das Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation dessen Präsident Uwe Köhler.

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Hintergrund:

Dem 1997 durch den Thüringer Bauernverband gegründeten TVJE gehören auf freiwilliger Grundlage 960 Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirkinhaber (60 Prozent) mit einer Fläche von 836.727 ha an. Der Verband unterstützt sie außer mit der politischen Interessenvertretung mit Dienstleistungen wie Schulungen zur Führung des Jagdkatasters oder der Unterstützung bei der Regulierung von Wildschäden. Die jährliche Mitgliederversammlung findet im Rahmen der Messe Reiten, Jagen, Fischen in Erfurt statt. In diesem Jahr ist sie am 30. März vorgesehen.  

Von links: Präsident Peter Leicht, komm. Abt. Ltr. Landwirtschaft Dr. Zopf und Ministerin Birgit Keller

 

Von links: Präsident Peter Leicht, Ministerin Keller und Renè Kolbe, Geschäftsführer der Pahren Agrar GmbH & Co. KG

 

Von rechts: Präsident Peter Leicht, Geschäftsführer Detlef Sommer und MdB Hans-Jürgen Thies (CDU)

 

Ministerin Birgit Keller (Die Linke)

 

Gesprächsrunde im Friedrich-Gottlob-Schulze-Saal der Gönnataler Putenspezialitäten GmbH

 

Gesprächsrunde im Friedrich-Gottlob-Schulze-Saal der Gönnataler Putenspezialitäten GmbH (Ausschnitt)

 

Bei Rückfragen:

Werner Wühst

Freier Journalist

Tel. 036695 21478

Mobil 0171 8060284

Mail: wuehst@t-online.de

EU-Datenschutz-Grundverordnung

Die Broschüre „Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung“ für Jagdgenossenschaften können Sie für 4,00 € in der Geschäftsstelle erwerben. Für einen Aufpreis von 1,45 € senden wir Sie Ihnen gern auch zu.